Der Vertrag, den der Basler Pharmakonzern Roche am 27. September 1996 in Foster City bei San Francisco unterschreibt, ist nur wenigen Medien ein paar Sätze wert. Roche und eine kleine kalifornische Biotechfirma namens Gilead vereinbaren an diesem Freitag, gemeinsam Grippemedikamente zu entwickeln und zu vermarkten. Die Basler gehen die Kooperation ein, weil sie an einer Substanz mit dem Labornamen GS 4104 interessiert sind. Gilead-Forscher hatten sie einige Monate zuvor – ein Novum – erst am Computer entwickelt und dann im Reagenzglas zusammengebaut. Das Molekül mit der chemischen Formel C16H28N2O4.H3O4P, so fanden die Forscher heraus, blockiert ein Enzym, das für die Vermehrung von G ...
Dies ist ein ABO-Artikel
Jetzt für CHF 9.- im ersten Monat abonnieren
Nur für Neukunden, danach CHF 29.-/Monat und jederzeit kündbar.
Oder einfach einloggen…
Wenn Sie als Nicht-Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können 5 Abo-Artikel gratis lesen.
Wenn Sie als Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können sämtliche Artikel lesen.