Die Szene scheint aus einem «Heidi»-Film zu sein, doch in dieser rustikalen Stube sitzt nicht etwa ein Bergbauer, sondern ein Künstler, um den sich die bedeutendsten Museen der Welt rissen, von New York über London bis Venedig. Alberto Giacometti hielt sich im Februar 1964 mit seiner Frau Annette in Stampa auf, im Bergell, der Heimat des Künstlers, der seit Jahren im mondänen Paris wohnte und arbeitete. Ziemlich genau zwei Jahre sollte Giacometti von da an noch leben, sein Todestag jährt sich 11. Januar zum fünfzigsten Mal.
Das Bild im Elternhaus Giacomettis täuscht darüber hinweg, dass die Ehe zwischen Alberto und Annette bereits ziemlich zerrüttet war, in Paris wohnten ...
Dies ist ein ABO-Artikel
Jetzt für CHF 9.- im ersten Monat abonnieren
Nur für Neukunden, danach CHF 29.-/Monat und jederzeit kündbar.
Oder einfach einloggen…
Wenn Sie als Nicht-Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können 5 Abo-Artikel gratis lesen.
Wenn Sie als Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können sämtliche Artikel lesen.