Wer die Wahlen in Brasilien über die Mainstream-Medien verfolgt hat, dürfte eine düstere, wenn nicht apokalyptische Vorstellung von der Zukunft des Landes haben. Brasilien steht neuerdings nicht mehr für Fussball und Karneval, Caipirinha und Samba. Glaubt man den Berichten, haben sich 55,13 Prozent der Brasilianer für eine brutale Diktatur entschieden, als sie Jair Bolsonaro zu ihrem Präsidenten wählten – ein Regime, das möglicherweise die Sklaverei neu aufleben lässt, Schwule auf öffentlichen Plätzen auspeitscht und, wer weiss, den Frauen das Autofahren verbietet. Das ist doch erstaunlich, wenn man bedenkt, dass Frauen, Farbige un ...
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