Ist Wohnen in der Schweiz unanständig teuer geworden? Der Mieterinnen- und Mieterverband klagt über den steigenden Druck auf die Mieter, spricht von einer sozialen Zeitbombe und klagt die Immobilienunternehmen an, weil diese auf zu hohe Renditen kämen. Jeder Miethaushalt in der Schweiz habe 2021 jeden Monat 370 Franken zu viel Miete bezahlt.
Sollte dieser Vorwurf zutreffen, wäre das ein Diebstahl enormen Ausmasses.
Aber so ist es nicht. Der Mieterverband kommt nur deshalb zu diesen Anschuldigungen, weil er den Mietwohnungsmarkt mit seinen 2,3 Millionen Einheiten nicht als Markt betrachtet.
Er schreibt es so: Wohnraum aus einer marktwirtschaftlichen Sicht ...
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Tagträume, Ideologie, Planwirtschaft, - und der garantierte Absturz.
Es wird gejammert, dass zu wenig neue Wohnungen gebaut werden. Wenn doch pro bestehende Mitwohnung CHF 370 zu viel Gewinn anfallen, so müsste doch wie wild gebaut werden. Für den Mangel an Bauland ist ja der Gesetzgeber in erster Linie verantwortlich. Er beschränkt Neu-Einzohnungen und zwingt sogar Gemeinden zu Auszohnungen.
Die Taktik rot/grüner Politik ist in allen Bereichen, mit Gesetzen eine Situation zu erzeugen, wo nur noch Planwirtschaft in Frage kommt. Unsere Freiheit geht dabei futsch.