Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht neue Vorschläge für neue Steuern und Abgaben auf den Tisch kommen. Sie sollen unter anderem für die Wiederherstellung der Verteidigungsfähigkeit der Schweizer Armee und für die Bezahlung der 13. AHV-Rente herangezogen werden.

Die einen fordern eine allgemeine Wehrsteuer, die anderen eine Wehrsteuer für Unternehmen. Die einen wollen die AHV durch eine Erhöhung der Lohnprozente finanzieren, die anderen durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer. Und wieder andere, wenn nicht dieselben, wollen gleich beides und alles.

Gemeinsam ist allen Vorschlägen, dass sie die Belastung der Steuerzahler erhöhen wollen. Für die Politiker ist es dies das Einfachste: Immer mehr ausgeben, immer mehr auspressen. Der Bürger als Zitrone.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Die Wiederherstellung der Verteidigungsfähigkeit ist eine wichtige, wenn nicht die wichtigste Staatsaufgabe überhaupt. Und die 13. Rente hat das Volk beschlossen. Das muss gelten.

Nur: Immer mehr immer neue Steuern zu verlangen, ist eine Frechheit. Der Staat zieht uns schon jetzt viel zu viel Geld aus der Tasche, das er für viel zu viel Unsinn ausgibt.

Armee und AHV sind deshalb durch Einsparungen im Bundeshaushalt zu finanzieren.

Wetten, der Staatshaushalt könnte locker um die Hälfte gekürzt werden, und der Schweiz ginge es nicht schlechter, vielleicht sogar besser?

Wer das nicht glaubt, soll sich einmal die Mühe machen, im Detail zu studieren, wofür wir alles Geld verschwenden. Von A wie dem milliardenteuren «Asylbschiss» bis Z wie Zentralafrikanische Republik, wo die Schweizer Steuerzahler den lokalen Radiosender Ndeke Luka finanzieren.