Gute Streubomben, schlechte Streubomben: Aussenminister Cassis erklärte, dass die Schweizer Uno-Botschafterin im Uno-Sicherheitsrat aktiv geworden sei. Aber wie?
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Bild: ALESSANDRO DELLA VALLE / KEYSTONE

Gute Streubomben, schlechte Streubomben: Aussenminister Cassis erklärte, dass die Schweizer Uno-Botschafterin im Uno-Sicherheitsrat aktiv geworden sei. Aber wie?

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10.09.2023
Bundesrat Ignazio Cassis (FDP) informierte unlängst die Mitglieder der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats (APK) über die Reaktion der Schweiz auf die Lieferung von Streumunition durch die USA an die Ukraine. Der FDP-Bundesrat war in die Kritik geraten, weil die Schweiz diese Waffenlieferung im Uno-Sicherheitsrat nicht sofort zur Sprache gebracht hatte. Die Schweiz ist ein Vertragsstaat des Übereinkommens über Streumunition, welches den Einsatz, die Herstellung und die Weitergabe solcher Geschosse verbietet. Es geht um Bomben und Granaten, die nicht als Ganzes explodieren, sondern eine Vielzahl an kleineren Sprengkörpern freisetzen – wovon eine erhebliche Anzahl nicht expl ...
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12 Kommentare zu “Gute Streubomben, schlechte Streubomben: Aussenminister Cassis erklärte, dass die Schweizer Uno-Botschafterin im Uno-Sicherheitsrat aktiv geworden sei. Aber wie?”

  • max.bernard sagt:

    Wie lautete noch die Begründung seitens des Bundesrates bzgl. der Bewerbung der Schweiz für den Sitz im Sicherheitsrat? "Mit dem Einsitz im Rat kann die Schweiz ihr langjähriges Fachwissen und ihre Glaubwürdigkeit in der Friedensförderung zugunsten der Weltgemeinschaft einbringen."
    Davon kann nicht die Rede sein, wenn die Vertetung der Schweiz im Sicherheitsrat sich nicht einmal getraut wegen der Nichteinhaltung des von ihr selbst unterzeichneten Verbots von Streumunition auf den Putz zu hauen.

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  • schon wieder! sagt:

    Immer wenn in einem x-beliebigen Zusammenhang der Name Cassis auftaucht, weiss man, bevor man den Artikel gelesen hat, dass da irgendein halbpatziger Murks, irgendeine belanglose oder wirkungslose oder gar hochnotpeinliche Pseudoaktion getätigt wurde, die meistens obendrein noch dem Ruf der Schweiz schadet.

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  • Kate Vema sagt:

    Es ist etwas besonders auf diese Streubomben, wenn die von NATO auf Yugoslawien, von USA an Irak, Libien etc. geworfen werden, dann sind die nicht so gefährlich, dass sind GUTE Streubomben, wenn die Rusen gleiche Munition benutzen dann sind Streubomben sehr, sehr gefährlich, Kriegverbrechen. Wann wird Menscheit wecken?

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  • Chrüütlibuur sagt:

    Amtszeitbeschränkung für Bundesräte und einzelne Ämter, so wie Parlamentarier. Vier Jahre und eine Wiederwahl. Pöstchen und Mandate dürfen währen dieser Zeit und vier Jahre danach nicht Angenommen werden.

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  • Eliza Chr. sagt:

    Cassis und seine ultralinke Baeriswyl sind an Unfähigkeit nicht zu überbieten, was wir Nichtpolitiker jedoch im Voraus wussten. Ausser Blamage gibt es nichts über diese zwei Inkompetenten zu berichten, nur Flops wegen fehlender Zivilcourage. Dumm in die Welt lächeln und es allen recht machen wollen, reicht eben nicht.

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  • wyss.rene sagt:

    Wo sind die kompetenten Politiker geblieben?

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  • eric1 sagt:

    Wo Idioten in der Regierung sitzen, da geht das Land zu Grunde. Gutes Beispiel Deutschland, wir trotteln Deutschland hinter her!

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  • herby51 sagt:

    Auch hier in der WW schlägt die Zensur schon zu. Beunruhigend!

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  • Bichu1946 sagt:

    Die Schweiz hat in der Uno sowieso nichts zu suchen. P. Baeriswyl go home!!

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  • Die CH ist im UN Sicherheitsrat komplett am falschen Platz! Wenn man schon nicht aus diesem Kostenmonster austreten will, dann genügt es vollkommen, einen Lehrling zu entsenden (der sich in NY amüsieren soll und sich nur dann äußerst, wenn der gesamte BR dies beordert!).

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  • fredy-bgul sagt:

    So sind viele EDA Mitarbeiter, sie sind nicht kompetent.
    Streumunition ist geächtet und wurde durch viele Staaten verboten. Selbstverständlich stemmen sich das IKRK und weitere humanitäre Organisationen gegen diese unmenschliche Munition. Sie trifft nämlich Jahre später auch die Zivilbevölkerung die meist Gliedmassen verlieren wenn sie in Kontakt mit einem solchen Streukörper kommen.
    Also muss der BR und damit das EDA es auf den Punkt bringen: Protest gegen jeden Einsatz von Streumunition.

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  • wicn sagt:

    Inkompetenz auch bei uns ?

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