US-Präsident Donald Trump will die Welt mit Zöllen überziehen. Sein Kalkül: Der US-Markt ist so wichtig, dass Unternehmen ihre Produktion in die Vereinigten Staaten verlagern, um die Steueraufschläge zu umgehen.

Was bedeutet das für die Schweizer Wirtschaft?

1. 60 Prozent der Schweizer Exporte in die USA sind pharmazeutische Produkte. Nach heutigem Kenntnisstand sind Pharmaprodukte von den Zöllen nicht betroffen.

2. Unternehmen, die ihre Produkte in den USA herstellen – wie zum Beispiel Nestlé –, haben ebenfalls wenig zu befürchten.

3. Hart trifft es Firmen, die viel in die USA exportieren, aber keine Produktion vor Ort haben und wenig differenzierte Produkte herstellen. Kein Wunder, dass die Schweizer Tech- und Maschinenindustrie von einem «herben Schlag» spricht. Besonders ärgerlich: Die Schweiz hat gerade einseitig ihre Industriezölle abgeschafft.

Was bleibt für die Schweizer Wirtschaft?

Dasselbe wie mit dem Franken, der in den letzten Jahrzehnten gegenüber anderen Währungen immer stärker geworden ist. Die Unternehmen müssen versuchen, noch wettbewerbsfähiger zu werden und Produkte mit einer hohen Konkurrenzfähigkeit herzustellen.

Was muss die Schweizer Politik tun?

Sie muss die Schweizer Wirtschaft und die Unternehmen bei dieser Fitnesskur unterstützen. Mit attraktiven Rahmenbedingungen wie tiefen Steuern, weniger Bürokratie und weniger Auflagen.