Von manchem, was ich an anekdotischen Erzählungen höre oder lese, ziehe ich etwa ein Viertel des Wahrheitsgehalts ab. Es passiert aus einer gesunden Skepsis heraus, weil wir ja alle, wenn wir ehrlich sind, hie und da zu Übertreibungen neigen; aus einem «manchmal» kann schon mal ein «immer» werden, aus «ein bisschen» entsteht «recht viel». Umgekehrt erwarte ich von niemandem, meine Schilderungen stets uneingeschränkt für wahr zu halten. Es gibt kein automatisiertes Recht auf Glaubwürdigkeit.
In Frage gestellt zu werden, besonders, wenn der Zweifler falschliegt, kann schmerzhaft sein. Aber liberal gesinnte Menschen v ...
Dies ist ein ABO-Artikel
Jetzt für CHF 9.- im ersten Monat abonnieren
Nur für Neukunden, danach CHF 29.-/Monat und jederzeit kündbar.
Oder einfach einloggen…
Wenn Sie als Nicht-Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können 5 Abo-Artikel gratis lesen.
Wenn Sie als Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können sämtliche Artikel lesen.