Bern
Wer aktuell «Bundesrat Alain Berset» googelt, erhält einen Rattenschwanz an Ergebnissen. Das ist nicht ungewöhnlich, kein anderer Bundesrat generiert wegen der Corona-Krise seit zwei Jahren mehr Aufmerksamkeit als der SP-Politiker. Auffallend ist indessen, dass man dabei auf die Website seines Departements, Pressemitteilungen seiner Amtsstelle, ihm wohlgefällige Medienberichte, Youtube-Beiträge seiner Pressekonferenzen und zu seinem Twitter-Account verwiesen wird. Was man jedoch nicht auf Anhieb findet, sind Suchergebnisse zu Artikeln über Bersets Liebesaffäre.
Es ist, als hätte eine unsichtbare Hand dafür gesorgt, dass keine negativen Geschichten über den M ...
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"«Bundesrätinnen und Bundesräte sind verpflichtet, aktiv, sachlich und kontinuierlich zu informieren. Die Stimmberechtigten sollen sich ihre Meinung frei und unverfälscht bilden können.»
Ein Witz.
Bundeskanzlei: "Bundesrätinnen und Bundesräte sind verpflichtet, aktiv, sachlich und kontinuierlich zu informieren". Und was dozierte der langjährige Direktor vom Schweiz. Fernsehen, Guido Frei, seinen Studenten? "Sage nie alles, was du weisst, aber wisse stets, was du sagst". Solcher Geist lebt auch heute in den Ämtern. Lieber Bundesrat, ich bin ein einfacher Mensch, für mich gilt "Oui est oui et non est non". Und, wie in der Armee, gilt: Beim Reden Brust raus + Arbacken zusammenpressen.
Die Abgänger von Hochschulen und Fachschulen müssen doch auch beschäftigt werden!
Die Schweizerische Demokratie: "Das Volk hat immer recht !". Aber was ist, wenn das Volk dauernd falsch informiert wird ? Wie kann es dann richtig entscheiden ?
Ich spreche von Parlament und Verwaltung:
Eine Wohlfühloase, man hilft und unterstützt sich gegenseitig, man stärkt und vermehrt sich und die Macht gegenüber den Zahlenden wächst und wächst. Wohin führt das? Sicher nicht zurück zur Demokratie!
Ich bin sehr besorgt für meine Enkelinnen, Enkel, Grossenkelin und Grossenkel