Jo Lang, Ex-Pazifist, ruft am Montag zum traditionellen Ostermarsch in Bern auf. Wer den Aufruf liest, glaubt sich im Jahr geirrt zu haben. Obwohl in Osteuropa seit mehr als einem Jahr ein schrecklicher Krieg tobt, sucht man Wörter wie Waffenstillstand oder einen Appell für Friedensverhandlungen vergebens. Die Probleme suchen Lang und seine Anhänger in der Schweiz. Die Eidgenossenschaft müsse sich von «fossilen Energien» lösen, liest man da, oder der Finanzplatz müsse «transparenter werden». Ob das tatsächlich hilft, das Gemetzel zu beenden? Früher klang das noch anders. 2003 – unter dem Eindruck der Invasion von USA und Grossbritannien in den Irak –, hiess das hoffnung ...
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