Die Aufregung ist gross, die Medien sind entsetzt. Der ungeschickte Auftritt des Schweizer Bundespräsidenten Merz mit dem iranischen Holocaust-Leugner Machmud Achmadinedschad hat in Israel Verstörung ausgelöst. Amtskollegin Calmy-Rey bemühte sich, die Wogen zu glätten, doch die Bilder bleiben: In Genf hetzt der iranische Mullahpolitiker gegen den Judenstaat. Mehrere Diplomaten verlassen den Saal, die Schweizer Delegation verharrt auf ihren Sitzen. Wenn Politik auch die Kunst ist, Signale zu vermeiden, die man nicht aussenden will, dann hat sich die Berner Diplomatie ins Abseits manövriert. Es verfestigt sich der Eindruck, dass die Eidgenossenschaft eine seltsame, eine verwirrende, auf ...
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