Als unzeitgemässer Mensch hat man ja ganz besondere Freude an der Bestätigung. Bei mir kam sie neulich in Form einer Ablehnung. Dazu muss man wissen: Ich bin einstweilen Nonne. Sex und Liebe sind für mich untrennbar verbunden. Ich weiss, das ist lächerlich und im Zeitalter der heiligen Promiskuität auch nicht o. k., mea culpa, aber ändern lässt es sich eben auch nicht. So bleibt mein Bett von haarigen Händen wohl unberührt bis zum nächsten Mann, bei dem auch oberhalb der Gürtellinie etwas pocht. Allerdings war ich neulich versucht, mein Ora-et-labora-Dasein zu unterbrechen, zumindest für die Dauer eines Kusses.
Auf dem Oktoberfest – halt auch kein ausgewiesener Ort für Nonn ...
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