Kürzlich berichtete die Weltwoche (Nr. 18/14) über Bernhard Wenger, der vor drei Jahren, am 3. April 2011, vor einem Zürcher Klub zusammengeschlagen worden war. Obwohl der Täter, der damals siebzehnjährige Liridon S., gefasst werden konnte, wurde die Opferfamilie vom verantwortlichen Jugendanwalt immer wieder abgewimmelt, vertröstet und ignoriert. Die Wengers gingen deshalb davon aus, dass schlicht nichts passiert und der kosovarische Schläger auf freiem Fuss sei.
Der Mann, der die Betroffenen hinhielt, Peter Möller, Leitender Jugendanwalt des Kantons Schaffhausen, wies dies weit von sich. «Dieser Eindruck ist nicht zutreffend», schrieb Möller auf Anfrage. Er habe «be ...
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