Worin sein bleibender Beitrag zur Musikkultur bestehe, wurde er gefragt. Iggy Pop lachte. «I helped wipe out the sixties.» Aber der Sänger half nicht nur, die Sechziger auszulöschen. Er dröhnte auch die Siebziger herbei. Und nahm mit seiner Band The Stooges, einer Handvoll praktizierender Dilettanten aus Detroit, die Punkbewegung vorweg. Dabei erwies er sich als komplexer, als man meinen konnte. Einerseits war er ein Nihilist mit Hang zur Selbstzerstörung. Andererseits ein ausgesprochen intelligenter und begabter Songwriter.
Krieg von nah und fern
1972 erscheint «Raw Power», das wichtigste Album der Band. In diesem Jahr eskaliert der Vietnamkrieg weiter. In Washingt ...
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Der Artikel wirkt chaotisch.
Gut geschrieben. Erinnerungen werden wach. Ich fand die Stimme von David Bowie sehr erotisch, nicht aber sein transes Auftreten. Dieses glitteraalbunte Zeugs fand ich auch bei Frauen echt gruselig. Die Musik war cool.
gut geschrieben!
Tolle Analyse, trotz Weglassen von Robert Zimmermann 🙂
Tolle Analyse!
Während vor 50 Jahren Texte, Rhythmen,Virtuosität, Inhalte die Musikszene füllten und der damaligen Musik und deren Erschaffer/ Erschafferinnen zur Unsterblichkeit verhalfen, sind z.B Billie Eilish,Rihanna oder Justin Biber im Musikuniversum lediglich Eintagsfliegen!
Zwei Namen stechen für mich von den vielen vom Autor genannten heraus, das sind Frank Zappa und Joni Mitchell , letztere wurde erst kürzlich vom amerikanischen Präsidenten für ihr Lebenswerk geehrt. Zwei Gemeinsamkeit der Beiden: Sie wohnten eine zeitlang im Laural Canyon/ CA zufällig nebeneinander, und während Zappa bereits seine Nikotinsucht mit dem Tod bezahlte , wird Joni Mitchell ihm aus dem selben Grund irgendwann folgenden.