Wenn ein Asylant ausgeschafft werden soll, landet er bei Swiss Repat. Die Organisation ist dem Bundesamt für Migration (BfM) angegliedert und regelt an den Flughäfen in Zürich und Genf die Rückschaffungen. Gegenüber der Weltwoche legt Swiss Repat erstmals die detaillierte Ausreisestatistik offen. Die Zahlen zeigen: Rund ein Drittel aller Auslieferungen muss annulliert werden. Bei den Asylanten, die gemäss Dublin-Abkommen in das Land zurückgebracht werden müssten, wo sie ihr erstes Gesuch gestellt hatten, ist es sogar fast die Hälfte.
Konkret: 2010 konnten von 12 061 geplanten Rückschaffungen nur 8059 durchgeführt werden – 3975 mussten annulliert werden. Bei den Dublin- ...
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